Ladesysteme im Normungs-Dschungel

Abstract zum Vortrag auf dem 4. Symposium Elektromobilität am 23. Juni 2015 in Ostfildern/Stuttgart

Ladesysteme dürfen in Europa nur dann in Verkehr gebracht werden, wenn sie den Anforderungen der zutreffenden Richtlinien entsprechen. Doch welche sind die zutreffenden Richtlinien? Und wie kann man diese schon heute in der Praxis umsetzen, wo doch die Normung noch stark im Fluss ist?

Für unterschiedliche Fahrzeuge (zum Beispiel E-Bikes, Scooter oder Elektro- und Hybridfahrzeuge) sowie für unterschiedliche Lademodi ergeben sich unterschiedliche Anforderungen. Gleiches gilt für das Laden zu Hause oder das schnellere Gleichstromladen im öffentlichen Bereich.

Seit einigen Jahren arbeiten Industrie und Gremien daran, die Schnittstellen der neuen Technologien zu vereinheitlichen und die Anforderungen zu standardisieren. Normen wie die EN 61851-1:2001 sind zwar in der EU harmonisiert, aber leider technisch überholt. Sie decken die Anforderungen bezüglich Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) und Produktsicherheit nicht voll ab. Die Nachfolgenormen liegen oftmals nur als Entwurf vor oder sind als IEC Version noch nicht im Europäischen Amtsblatt gelistet.

Zur Umsetzung der Elektromobilität müssen verschiedene Branchen zusammenarbeiten. Es haben sowohl Fahrzeuge als auch die Installation und Infrastruktur, Schnittstellen zu den Ladestationen und stellen dementsprechend ihre Anforderungen. So kommt es, dass mehrere Normungsgremien parallel arbeiten und ihre Anforderungen aus branchenspezifischen Blickwinkeln definieren. Überlappungen und Widersprüche treten auf.

Abstimmung ist erforderlich, benötigt aber Zeit. Die Folge: Vielen Herstellern ist unklar, wie sie Ihre Produkte sicher, richtlinienkonform und trotzdem schnell und kostengünstig in Verkehr bringen können.

Dieser Vortrag richtet sich an alle Akteure, die Ladeinfrastruktur und deren Komponenten entwickeln, produzieren oder vermarkten. Er zeigt auf, welche Anforderungen an die EMV und Produktsicherheit der Ladeinfrastruktur zu berücksichtigen sind und gibt Hinweise, wie Gefahren und kostspielige Fehlentwicklungen vermieden werden können. Er liefert einen Überblick über den aktuellen Stand der Normungsaktivitäten und geltenden Richtlinien.

Auf die Normenserie 61851 wird ebenso eingegangen wie auf RoHS, kabelloses Laden (wireless power transfer IEC 61980), EMF (Gefahren Elektromagnetischer Felder für Personen) und das In Cable – Control and Protection Device (IC-CPD – IEC 62752).

Ihr Ansprechpartner

Armin Hudetz
EMV und Produktsicherheit
SGS Germany GmbH
Hofmannstr. 50
D – 81379 München

Phone: +49 89 78 74 75 - 133
Mobile: +49 173 372 93 53
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DIN EN ISO/IEC 17025


D-PL-11020-03-01

FCC Registrierung
EMV Absorberhallen

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Reg.-Nr. 90932,
97242, 299569

FCC Anerkennung (CAB) durch Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur



IEC CB Verfahren CBTL Certificate

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Japan – VCCI-Registrierung

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Mitglieds-Nr. 2793





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